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„Das Leben ist ein Fest“,

meinte Florian – wir sollten wieder lernen, dieses Fest ausgiebig zu feiern. Wie, wo und wann immer uns gerade danach ist. Schlussendlich entscheiden nur wir selbst – für uns ganz alleine – wie wir dieses Leben genießen! „Stimmt“, sagte Rosemarie – „so wie bei unserem ErnteDankFest. Das hat uns dem bewussten Genießen ein ganzes Stück näher gebracht.“ Am besten ich erzähle Ihnen einfach unsere Geschichte von Anfang an: Es begann alles an ...

... einem dieser herrlichen lauen Frühlings-Nachmittage in unserem Garten. Die Luft war besonders klar und der Himmel so blau wie sonst nur auf den Ansichtskarten. Ein sanfter Luftzug trug das Rauschen des Baches herüber, es roch nach frischem Moos und in der Ferne hörte man den Stieglitz rufen. Rosemarie, Kathi, Andrea, Hermann, Monika, Florian, Ute und ich philosophierten über das Leben im Allgemeinen und die Kunst, des Feste-Feierns im Speziellen. Da war es nicht weit bis zu unserem eigenen.

Plötzlich steht die Frage im Raum: Was machen wir bei unserem nächsten großen Fest? – Gespannte Stille. Hermann wiederholte die Frage nochmals langsam. „Also welches Motto geben wir unserem Fest?“ Wieder Schweigen. Bis dann nach einiger Diskussion Ute ganz langsam mit ihrer Idee herausrückte. „Ich hab’s – wir feiern quasi uns selbst – unsere Lebenslust – wir feiern den Genuss auf oberösterreichisch. Ein Fest für alle Sinne – ein Fest im Genussland Oberösterreich.“

Kathi dazu: „Aber was ist eigentlich Genuss? Wie kommen wir zum reinen Genießen? Und vor allem – was wird auf so einem Genussfest alles angeboten?“

„Also - eines nach dem anderen. Genuss – Genuss ist für mich die Freude an einem guten Gefühl – für die ich mir Zeit nehme und die ich bewusst mit allen meinen Sinnen auskoste“, meinte Andrea und blickte verstohlen zu Hermann hinüber. Der erwiderte ihren Blick mit einem Blitzen in den Augen und ergänzte: „Ja, wie zum Beispiel eine gute Freundschaft. Qualität zählt – nicht Quantität.“

„Aber es braucht auch Neugierde und Offenheit für Unbekanntes, damit wir uns weiterentwickeln. Da können wir ja bei jedem Fest dazulernen – vielleicht sogar gemeinsam“, meinte Andrea fragend und blickt Hermann nur noch fester an, während ihr eine leichte Röte ins Gesicht steigt.

Rosemarie unterbricht die beiden sanft: „Also wieder zum Genuss aller – wir veranstalten ein Genussfest. Welches kulinarisches Angebot soll’s da geben – und wo lassen wir die Veranstaltung steigen?“

„Ich hab’s“, meint Andrea und holt einige Fotos aus ihrer Tasche. „Ich hab die Bilder im Laufe der Zeit bei unseren Ausflügen in Oberösterreich fotografiert. Immer wenn es irgendwo besonders schön war. Da ist sicher etwas für uns dabei. Hier zum Beispiel am Attersee oder beim Wackelstein oder auch in den Bergen . Immer wenn ich an jemanden denke, dem ich einen besonderen Gruß schicken will, sende ich so ein Bild als Ansichtskarte.“

Eine Auswahl von Veranstaltungsorten hatten wir also schon. Jetzt gingen wir daran, das Genussfest zu vervollständigen.

Hermann zur Gruppe: „So, zu einem guten Fest gehört ein ordentliches Buffet.“ „Genau“, meinte Monika und legt das Rezeptheft ‚Genussideen aus OÖ‘ auf den Tisch. „Da finden wir ganz bestimmt passende Hauptspeisen für unsere Veranstaltung. Und für die Vor- und Nachspeisen holen wir uns all die oberösterreichischen Spezialitäten aus Stadt und Land zusammen.“

Gesagt, getan. Als wir uns wieder trafen, hatte jeder von uns eine Menge eigener Delikatessen und von Bekannten aus dem ganzen Land zusammengetragen. Vom zartesten Bauchspeck bis zur weltmeisterlichen Schokolade. Alles war da. Es war sogar so viel, dass wir es am Fest gar nicht unterbringen würden. Aber hören sie selbst, wie es weiter ging.

„Wie das duftet - all‘ diese Delikatessen. Aber wir haben zu viele Sachen. Was machen wir jetzt?“, meint Kathi. Rosemarie weiß Rat: „Ihr kennt doch sicher alle Christoph Wagner und Peter Hirsch, die Gastrosophen und kulinarischen Tester. Ich frag‘ sie einfach, ob sie uns in einer Verkostung die allerbesten Delikatessen auswählen.“ „Das wird aber eine ganz schöne Arbeit bei dieser Menge“, vermutet Hermann.

So war es dann auch. Andrea war selbst dabei, als die aller-aller-besten Spezialitäten für das Fest in mühsamer Tüftelei bewertet und ausgewählt wurden. Aber obwohl wir ihnen Löcher in den Bauch fragten, haben die beiden nichts verraten. „Wartet bis zum Fest“, sagten sie.

Peter stellte sogar mehrere Pakete für verschiedene Feste – von der MostKost bis zum HofBall – zusammen. Eine super Idee von ihm. Die ganze Auswahl gibt es im Internet unter www.genussbox.at zu sehen.
Und dann – kam unser großer Tag.

Ein wohlig-warmer Sommertag. Wie geschaffen für ein GenussFest. Die Weintrauben am Spalier färbten sich schon rot. Aus der Küche roch es nach all den Köstlichkeiten fürs Buffet. Die Schwalben spielten hoch über der Holzhütte fangen und eine interessante Spannung lag in der Luft. Welche Sachen würden Christoph und Andrea ausgewählt haben? Ich hörte die Korken für den Aperitif knallen, dann ging die Türe auf. Christoph stand in der Tür. Er brachte die GenussBoxen fürs Fest.

„Diese große hier hab ich ErnteDank genannt.“ Er setzte sich auf ein Gläschen Most zu Ute und unterhielt sich mit ihr über die neuen Buffet-Rezepte. Jetzt ging es so richtig los. Monika und Florian brachten die warmen Speisen aus der Küche. Die kalten Köstlichkeiten aus der GenussBox waren schnell am Buffet angerichtet und die Getränke aufgestellt. Alle waren sie da. Auch die anderen Genusslieferanten – mit denen wir inzwischen Freundschaft geschlossen hatten. Die Musik spielte auf und die Gläser klangen. Ein rauschendes Fest mit vielen Begegnungen, an einem herrlichen Ort, mit guten Gesprächen und all den Spezialitäte aus Oberösterreich. Ein großes Fest der Sinnlichkeit.

Spät am Abend saßen wir dann in unserer Runde beisammen. Andrea eng an Hermann geschmiegt. Kathi, Ute und Rosemarie. Christoph wich schon seit einer Stunde nicht mehr von Monikas Seite, damit sie ihm endlich das Rezept des „Aromasüppchens“ verrät. Aber Florian passte genau auf, dass er ihr nicht zu nahe kam. Wir erinnerten uns zurück an die ersten Ideen und unsere Vorbereitungen.


Rosemarie meinte versonnen: „Wahrer Genuss ist scheinbar gar nicht so einfach, ich denke er will erarbeitet werden. Aber wir haben dazu ja schon einiges an Vorarbeit geleistet. „Die nächsten haben es da sicher viel einfacher – die haben ja unsere fertig vorbereiteten Genussboxen“, ergänzte ich und dachte mir im Stillen: „Ich wünsche allen damit viel Freude und dass auch Sie sich dafür entscheiden, das Leben zu genießen. Denn wie meinte Florian so treffend zu Beginn:

Das Leben ist ein Fest!“

 

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